DoWo Patientengeschichten 2024

129 Verfasserin: Doreen Stiegler für Erika Franke Mein Name ist Erika Franke. Über mein Alter reden wir nicht, aber ich bin nah an die Hundert dran. Mein domino-coach ist sehr beeindruckt von mir, wenn ich ihr erzähle, was ich alles durchgemacht habe und dass ich trotzdem immer noch recht selbstständig bin. Ich versuche, mich so gut wie möglich zu bewegen. Ich hatte schon einige Unfälle, zwei künstliche Hüften, ein künstliches Knie und meine Sehstärke ist auch nicht mehr so gut. Ich habe große Angst zu erblinden. Dazu kommt noch, dass ich mich innerhalb eines Jahres von zwei mir sehr wichtigen Menschen verabschieden musste. Mein Sohn ist letztes Jahr an einer schweren Krankheit gestorben. Ich war, nein, ich bin sehr traurig darüber und es fällt mir immer noch sehr schwer, die Tränen zurückzuhalten. Dieses Jahr ist leider auch mein Bruder von uns gegangen. Ich hatte ein tolles Verhältnis zu ihm. Eine Zeitlang fand ich keinen guten Gedanken mehr. Ich bin aber sehr froh, dass mir meine Familie und mein domino-coach immer zuhören und versuchen, mich zu trösten. Mein letztes Gespräch mit meinem domino-coach war sehr positiv. Ich habe gelernt, trotzdem weiterzumachen. Ich genieße meine täglichen Spaziergänge und bin sehr stolz, sie zu schaffen, da ich wirklich starke Schmerzen habe und mir das Laufen schwerfällt. Meine Tochter ist auch regelmäßig bei mir, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Ich werde immer weitermachen, komme was wolle! Mein domino-coach und meine Familie glauben an mich und das gibt mir viel Kraft. Im Übrigen, ich bin jetzt „Mutmacher des Monats Juli“. Da muss ich ja wohl doch was richtig machen. An alle da draußen: Egal welche Schicksalsschläge Ihr habt, oder gehabt habt – es lohnt sich immer weiterzumachen. domino-coach: Doreen Stiegler domino-world™ Center Hennigsdorf

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